Nach fast 30 Jahren Ruhe gibt es seit vier Wochen wieder Ausbrüche der Atypischen Geflügelpest in Deutschland, einer hochansteckenden, mit großen Verlusten verlaufenden Erkrankung des Geflügels, von der insbesondere Hühner und Puten betroffen sind. Diese Erkrankung ist anzeigepflichtig und wird in Deutschland veterinärpolizeilich reguliert. Betroffene Bestände werden gekeult, ums sie werden Sperrbezirke mit entsprechenden Restriktionen eingerichtet. Ausbrüche in Brandenburg und in Bayern mehrten sich in den letzten Wochen. Neben großen Wirtschaftsbetrieben sind auch Kleinsthaltungen betroffen.
Da die Seuche in der letzten Woche in Bayrisch Schwaben und mithin nahe der Grenze zu unserem Landesverband beobachtet wurde, erinnert der Landesverband der Rassegeflügelzüchter von Württemberg und Hohenzollern seine Mitglieder
- dass die gesetzlich vorgeschriebene Impfung gegen die Newcastle Disease unbedingt für alle Hühner, Zwerghühner und Puten einzuhalten ist
- dass die für die Klassische Geflügelpest vielfach kommunizierten Biosicherheitsmaßnahmen gerade jetzt zu beachten sind
Bei Rückfragen steht unseren Züchtern der Landesverband gerne zur Verfügung. Als Kontaktperson gilt hierbei in erster Linie unser Beauftragter für Tier- und Artenschutz, Dr. Uwe Bamberger (Tel.: 07353-8722).
Aktuelle Informationen erhalten Sie weiterhin auf der Homepage des Ministeriums für Ernährung , Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. https://mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unsere-themen/tierschutz-tiergesundheit/tiergesundheit/tierkrankheiten-tierseuchen-zoonosen/newcastle-disease
Hier ist auch ein aktuelles Merkblatt des Geflügelgesundheitsdienst zu finden.